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PETER TEPE

Der fiktionale Erzähler und sein Verhältnis zum Autor. Zu Bruno Roßbachs Replik auf Kognitive Hermeneutik und Narratologie

Die Diskussion mit dem Narratologen Bruno Roßbach erfolgt vor dem Hintergrund geteilter Annahmen über nicht-fiktionales und fiktionales Erzählen. Den ersten Dissenspunkt, der sich auf die narratologische Interpretation bezieht, räumt Tepe dadurch aus, dass er zwischen Interpretation im weiteren und im engeren Sinne unterscheidet. Die narratologische wird als Interpretation i.w.S. begriffen und der Basis-Analyse zugeordnet, die von der Basis-Interpretation abzugrenzen ist. Der zweite Dissenspunkt betrifft den Status des Narrators in fiktionalen Erzählungen. Die Differenzen lösen sich auf, wenn bei jeder Aussage über den Erzähler überlegt wird, ob sie der narratologischen Analyse/Interpretation i.w.S. oder der Basis-Interpretation zuzuordnen ist. Der Autor spielt bezogen auf den Erzähler ein So-tun-als-ob-Spiel. Der Narrator dient dem Autor als Instrument zur Realisierung seiner künstlerischen Ziele. Daraufhin wird der Nutzen der Zusammenarbeit zwischen Basis-Interpretation und Narratologie in allgemeiner sowie in speziell auf E.T.A. Hoffmanns Der Sandmann bezogener Form bestimmt. Am Ende plädiert Tepe für die Zusammenarbeit solcher textwissenschaftlicher Ansätze, die einem empirisch-rationalen Denkstil verpflichtet sind.

Diese Replik bezieht sich auf:

Bruno Roßbach
Der Erzähler im Erzählten. Eine Replik auf Peter Tepes Aufsatz "Kognitive Hermeneutik und Narratologie"


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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum
    10/2016
  • Bereich/Forum
    Erklärende Hermeneutik
    Wissenschaftliches Forum
  • Textart
    Aufsatz

 

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