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KATHRIN ZACHARY

Konservierung eines Stereotyps – zur Entstehung und Funktion des Feindbilds Hexe

Fast jedes Kind kennt die Märchenhexe aus Hänsel und Gretel und selbst Erwachsene haben noch eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie Hexen denn eigentlich aussehen. Struppiges Haar sollen sie haben, eine Warze auf der Nase und rote Augen. Doch woher kommt diese Hexenvorstellung und welche Funktion erfüllt sie in der Kinder- und Jugendliteratur?

Zunächst wird dazu das "Denksystem Hexenglaube" dargestellt und eine detaillierte Beschreibung der Vorstellung vorgenommen, die die Hexengläubigen von einer Hexe hatten. Eine Feindbild-Analyse soll dann zeigen, um welche Art von Feindbild und Gegnerschaft es sich beim Hexenglauben handelt. Dabei ist es besonders interessant, die Entstehung des Feindbilds und dessen mögliche Funktionen zu untersuchen: Wer hatte Vorteile vom Bestand dieses Feindbildes und wie sahen diese Vorteile konkret aus? Gibt es vielleicht sogar eine gesellschaftspolitische Funktion der Hexenglaubensvorstellungen?

Auch die Darstellung der Märchenhexe in zwei bekannten Märchen der Gebrüder Grimm wird untersucht. Gibt es hier Parallelen zu dem zuvor identifizierten Hexenstereotyp? Und wenn ja – haben sie vielleicht zum Fortbestand des Feindbilds bis heute beigetragen?


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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum
    10/2008
  • Bereich/Forum
    Ideologieforschung
    Feindbildtheorie
    Studentisches Forum
  • Textart
    Hausarbeit Haupt-/Masterseminar
  • Seminarinfo
    Feindbilder

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