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BRUNO ROßBACH

Der Erzähler im Erzählten. Eine Replik auf Peter Tepes Aufsatz "Kognitive Hermeneutik und Narratologie"

Bruno Roßbach antwortet auf Peter Tepes Aufsatz Kognitive Hermeneutik und Narratologie und stellt ein narratologisches Verfahren vor, das den Aufbau der erzählten Welt konsequent vom Standpunkt des Erzählers aus verfolgt. Während Tepe das Geschehen in E. T. A. Hoffmanns Erzählung Der Sandmann untersucht hat, widmet sich Roßbach dem Erzähler dieses Geschehens. Im Einzelnen geht er den Fragen nach: (1) Wer erzählt (2) was (3) wie und (4) warum? Anders gefragt: Warum erzählt der Sandmann-Erzähler die Geschehnisse so und nicht anders, mit welchen Effekten und zu welchem Zweck? Diese Fragen führen zwangsläufig zu interpretativen Aussagen, denn der Sinn einer Erzählung liegt nicht im erzählten Geschehen, sondern wird vom Erzähler des Geschehens erzeugt. Unter dieser Prämisse wird ein narratologisches Analyseverfahren vorgeführt, das über eine statisch explikative Textbeschreibung hinausgeht und hermeneutisch interpretative Aussagen anstrebt. Tepes Unterscheidung zwischen einer Basis- und einer Aufbau-Interpretation wird in leicht modifizierter Form übernommen.

Diese Replik bezieht sich auf:

Peter Tepe
Kognitive Hermeneutik und Narratologie

Siehe auch die Replik zu diesem Beitrag:

Peter Tepe
Der fiktionale Erzähler und sein Verhältnis zum Autor. Zu Bruno Roßbachs Replik auf Kognitive Hermeneutik und Narratologie


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Infos zum Beitrag:

  • Publikationsdatum
    06/2016 [aktualisierte Fassung]
    01/2016
  • Bereich/Forum
    Erklärende Hermeneutik
    Wissenschaftliches Forum
  • Textart
    Aufsatz

 

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